24.11.2015

Verbandstag in Rotenburg a. d. Fulda

Auszug aus dem Skatfreund 6-2015

Liga-Reform prägte den Verbandstag

Die goldene Ehrennadel des DSkV übereichte Präsident Peter Tripmaker an die Landespräsidentin von Sachsen, Angelika Endt, und den Landespräsidenten von Schleswig-Holstein/Hamburg, Hans-Hermann Fuchs. Ausgesprochen konstruktiv und zügig verlief der erste Verbandstag nach dem Kongress 2014.

Insgesamt 27 Delegierte der einzelnen Landesverbände, das komplette DSkV-Präsidium sowie jeweils der Vorsitzende vom Skat- und Verbandsgericht trafen sich jetzt in Rotenburg an der Fulda.   

Dabei stellte der Verbandstag die Weichen für eine Verschlankung im Ligaspielbetrieb. Ab 2017 wird eine 2. Bundesliga wegfallen und die Regionalligen werden von 10 auf acht reduziert. Dadurch gibt es in der Saison 2016 eine vermehrte Anzahl an Absteigern. Nach den üblichen einführenden Worten des Präsidenten ging es schnell zur Tagesordnung.

Die Berichte vom Präsidium blieben ohne nennenswerte Rückfragen. Die Rechnungsprüfer bescheinigten dem Kassierer Hans-Jürgen Homilius eine einwandfreie Kassenführung und so war die einstimmige Entlastung nur eine logische Folge.

Der Haushaltsplan für 2016 steht und sieht vor, dass sich die Einnahmen mit den Ausgaben decken, die Kassenlage also stabil bleibt.  Während die ersten Punkte schnell und reibungslos abgearbeitet wurden, war klar, dass es bei den Anträgen etwas länger dauern würde. Im Mittelpunkt stand die Reform der Ligen.

Das DSkV-Präsidium hatte bereits im Frühjahr beim Round-Table angekündigt, dass es eine Verschlankung der Ligen geben soll. Hier hatte Verbandsspielleiter Hubert Wachendorf einige Modelle vorbereitet, die rege diskutiert wurden. Nach sachlicher Abwägung der vorgetragenen Argumente einigte sich der Verbandstag auf folgende Regelung: 

Die erste Bundesliga bleibt unberührt.
Die zweiten Bundesligen werden von fünf auf vier reduziert. Das heißt, in der Saison 2016 werden aus jeder Staffel sieben Mannschaften absteigen. Dies sind 35 Teams. Die fünf Meister werden durch die fünf Absteiger aus der ersten Liga. Da eine Liga mit 16 Mannschaften wegfällt verbleiben 19 freie Plätze. Diese werden durch die zehn Regionalliga-Meister und den neun punktbesten Zweiten aufgefüllt. So ergibt sich eine verbleibende Zahl von 64, die in vier Ligen aufgeteilt in die Spielzeit 2017 gehen wird. Dann steigen die Meister auf, und der punktbeste Zweite aller vier Ligen. Absteigen werden aus jeder Staffel vier Mannschaften.

Etwas kompakter ist es in den Regionalligen. Diese werden von zehn auf acht reduziert. In der nächsten Saison steigen alle Meister auf und die neun punktbesten Zweiten. Absteigen werden aus jeder Liga mindestens sieben Mannschaften, also alles ab Platz zehn. Hinzu kommen noch die vier punktschlechtesten Neunten. Bei zehn Ligen ergibt dies eine Gesamtzahl von 74 (10 Regionalligen x 7 Absteiger + 4 punktschlechtesten 9.). Es verbleiben in sechs Staffeln sieben Mannschaften (42) und in vier Staffeln sechs Mannschaften (24). Hinzu kommt der schlechteste Zweite, der nicht aufsteigt. Somit verbleiben 67 (42+24+1) Mannschaften in den Regionalligen. Hinzu kommen 35 Absteiger aus der 2. Bundesliga. Und somit sind bereits 102 (67+35) Plätze in den acht neuen Regionalligen besetzt. Bei 128 (8x16) Plätzen wird es im nächsten Jahr 26 Aufsteiger aus den Oberligen geben. Hier hat jeder Landesverband einen Aufstiegsplatz sicher, die weiteren Plätze werden nach der Mitgliederquote festgelegt.

Ab 2017 wird dann der Liga-Spielbetrieb wieder „normal“ fortgesetzt. Es steigen aus den Regionalligen die ersten beiden auf und die letzten vier ab. Aus den Oberligen wird es 32 Aufsteiger geben. Eine Neuerung wird jedoch beibehalten. Da aus der ersten Bundesliga fünf Mannschaften absteigen wird es auch fünf Aufsteiger geben. Somit geht auch der punktbeste Zweite aus den 2. Ligen mit hoch in die erste Liga. Es gibt zu dieser Information noch eine Grafik, die allen Präsidenten der Landesverbände und den Staffelleitern zugestellt wird.  Es gibt zudem vor der neuen Saison noch genaue Informationen über die Auf- und Abstiegsfragen. Die Landesverbände erhalten rechtzeitig die Information wie viel Aufsteiger aus den Oberligen sie erhalten.

Jedes Team sollte sich vor der Saison 2016 über die neue Regelung informieren um Missverständnissen vorzubeugen. 

Einig waren sich alle Delegierten, dass dieser Schritt notwendig war um die unteren Ligen am Leben zu halten. Somit ging es in der Diskussion nicht um ja oder nein, sondern nur um die Anzahl der Reduzierungen.

Nach dem Beschluss der Liga- Reform wurde direkt die Sportordnung des DSkV noch angepasst.   Weitere Anträge wurden von der Versammlung nicht bewilligt. 

Zum Ende der Versammlung appellierte Peter Tripmaker noch einmal an alle, neue Mitglieder zu werben. Der DSkV wird gute Ideen und Aktionen auch weiterhin unterstützen.

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