Vorhand wird vom Reizen ausgeschlossen. Mittelhand darf nicht am neuen Reizvorgang teilnehmen. Hinterhand kann entscheiden, ob sie spielen will oder nicht.

Hat ein Spieler vor Beendigung des Reizens den Skat eingesehen oder aufgenommen oder die Karten eines Mitspielers unberechtigt eingesehen, ist er vom weiteren Reizen auszuschließen. Außerdem sind die beiden anderen Spieler nicht mehr an ihr Reizgebot gebunden. Sie können einpassen oder neu reizen. Spieler, die vor Abgabe eines Reizgebotes gepasst haben, dürfen nicht am neuen Reizvorgang teilnehmen (siehe ISkO 3.3.9).

Im vorliegenden Fall war der Reizvorgang noch nicht beendet. Vorhand hat versehentlich den Skat aufgenommen. Sie ist daher vom Reizen ausgeschlossen. Wenn der Skat noch eindeutig ausgemacht werden kann, ist er wieder hinzulegen. Ist der Skat nicht mehr eindeutig auszumachen, hat Vorhand ihre 12 Handkarten zu mischen und der Kartengeber zieht daraus zwei Karten als Skat. Da Mittelhand vor Abgabe eines Reizgebotes gepasst hat, darf sie ebenfalls nicht mehr am neuen Reizen teilnehmen. Lediglich Hinterhand kann jetzt durch Abgabe eines Reizgebotes (auch schon für 18) Alleinspieler werden. Hinterhand muss dann allerdings in Kauf nehmen, dass Vorhand den Skat kennt. Möchte Hinterhand das Risiko nicht eingehen, wird das Spiel „eingepasst“ und der Nächste gibt zum neuen Spiel.

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