Der Alleinspieler hat seinen Grand Hand gewonnen, obwohl er unberechtigt ausgespielt hat.
Unberechtigtes ausspielen (oder ein anderer Regelverstoß) beenden lt. ISkO 4.1.3 Satz 1 sofort das Spiel. Wird unberechtigtes Ausspielen erst bemerkt, nachdem der Stich vollendet ist, muss auf rechtmäßigem Ausspielen erkannt werden (ISkO 4.1.7).

Im vorliegenden Fall hat Mittelhand - ohne das Passen von Vorhand und Hinterhand abzuwarten - einen Grand Hand angesagt und unberechtigt ausgespielt. Da die Gegenspieler die voreilige Spielansage akzeptiert haben, ist Mittelhand berechtigterweise Alleinspieler geworden. Das unberechtigte Ausspielen des Alleinspielers in Mittelhand zum ersten Stich hat keine Folgen, da die Gegenspieler diesen Regelverstoß nicht sofort beanstandet haben. Bereits mit Vollendung des ersten Stiches war keine Reklamation mehr möglich und es muss auf rechtmäßigem Ausspielen des Alleinspielers erkannt werden. Das Spiel wurde weiter durchgeführt und ist daher seinem Ausgang entsprechend zu werten.

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